Ralf Brosius – „Der Smoothie-Mixer ist das Zentrum meines Lifestyles“

Liebe Smoothie-Fans,

Ralf BrosiusRalf Brosius, Entwickler der Marke Revoblend und Experte auf dem Gebiet der Grünen Smoothies, spricht im Interview mit uns über die Daseinsberechtigung eines Mixers, Mitbewerber, Entgiftung durch Wildkräuter und „smoothige“ Tipps und Tricks!

smoothie-mixer.de: Herr Brosius, wie sie wissen, stellen wir unseren Besuchern die besten und beliebtesten Mixer vor. Welchen Sinn haben Smoothie-Mixer und warum sollten unsere Besucher ein solches Gerät kaufen?

Ralf Brosius: Wenn jemand seine Ernährungsgewohnheiten erneuern oder verändern möchte, dann ist der Kochtopf „out“ und der Mixer oder der Slow Juicer sind „in“, weil wir ja ein Werkzeug benötigen, um Mahlzeiten zuzubereiten. Ein Hochleistungsmixer ist dafür das beste Gerät, wenn man nährstoffschonend lebendige Nahrungsmittel zubereiten, also nicht erhitzen, sondern einfach nur zerkleinern möchte, so dass der Darm vorverdaute Nahrung bekommt.

Auf was müssen Interessenten beim Kauf eines Mixers achten?

Ralf Brosius: Zunächst einmal ist der Preis natürlich wichtig, denn man möchte für sein Geld das beste Produkt haben. Dann gibt es noch verschiedene Segmente. Es gibt einmal die sogenannten Haushaltsmixer, die man im Media Markt oder im Kaufhaus zwischen 70 und 150 oder 200 Euro kaufen kann. Dann kommt die nächste Stufe, die liegt zwischen 200 und 300 Euro. Dann letztlich noch die Topklasse mit 400 Euro aufwärts. Die Merkmale unterscheiden sich natürlich in den verschiedenen Preisklassen, wie z. B. Größe des Behälters, Behältermaterial, Beschaffenheit des Messerblocks, die Bedienelemente, also die ganze Haptik und dann natürlich die Leistung des Motors, die wesentlich ist. Hier unterscheiden sich die Geräte in der Watt-Zahl und der Zahl der tatsächlichen Umdrehungen. Ich meine damit nicht die vom Hersteller angegebene Umdrehungszahl, sondern die tatsächliche Zahl. Das ist natürlich für den Kunden nicht einfach herauszufinden, denn wenn draufsteht 32.000 Umdrehungen und der andere dreht auch 32.000 Umdrehungen, kostet aber nur die Hälfte, dann ist der Kunde geneigt zu glauben, dass man für weniger Geld die gleiche Leistung bekommen kann. Aber das ist leider nicht richtig. Man muss heute auch im Segment der Hochleistungsmixer für die Qualität, die man möchte, Geld ausgeben. Und manche Hersteller produzieren hier Augenwischerei und nennen Zahlen, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen.

Hier muss man sich auf Tester und Testseiten verlassen, die unter realistischen Bedingungen, z.B. in vier Mixern vier Mal die gleiche Menge an Grün, Obst und auch die gleiche Menge Wasser mit identischer Laufzeit mal 30, mal 45, mal 60 Sekunden laufen lässt, das Gemixte verkostet und die Konsistenz und den Geschmack testet. Denn das kann ein Kunde nicht. Er kann ja nicht vier Geräte kaufen, alle nebeneinanderstellen, vergleichen und dann drei wieder zurückschicken. Das wird ein bisschen schwierig. Man ist also auf die Erfahrungsberichte der Benutzer angewiesen um zu verstehen, warum man für einen Mixer 500 Euro ausgeben soll, wenn es doch einen für 250 Euro gibt, der offensichtlich die gleichen Leistungsdaten hat und mit Sicherheit auch einen guten Smoothie macht. Es gibt aber Webseiten wie Ihre, die das entsprechend gut posten und Erfahrungsberichte anbieten, so dass ein Kunde eine echte Vergleichsmöglichkeit hat und danach entscheidet, wie er sein Geld anlegen möchte.

Haben sie derartige Tests in der Entwicklung Ihres Profimixers, dem Revoblend RB 500 und dem RB 390, durchgeführt und diese mit der Konkurrenz verglichen?

Ralf Brosius: Wir haben den Revoblend zuerst mit zwei anderen Geräten verglichen und haben uns die Daten genau angeschaut. Dann haben wir unser Augenmerk auf die eigene Entwicklung gelenkt und haben drei, vier, fünf verschiedene Modelle, die aufgrund eines attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses in Frage gekommen wären, untereinander verglichen. Dabei mussten wir aber feststellen, dass Qualität keine Kompromisse verträgt und dass man, wenn man Gutes haben möchte, Geld investieren muss. Mit einer solchen Investition hat man sehr viel für seine Gesundheit getan, hat auf der Genussebene, als Ergebnis aus dem Mixbehälter ein sehr hochwertiges Lebensmittel zubereitet und erhält außerdem, was sehr wichtig ist, eine langlebige Hardware mit der man viele Jahre arbeiten kann. Die Qualität ist auf einem gleichbleibenden Niveau und nimmt nicht in kurzer Zeit schon ab. Man muss nicht in Ersatzteile investieren, z.B. einen neuen Messerblock, weil er sich verschlissen hat und die Lager der Messer nicht mehr gleichmäßig laufen oder nicht mehr dicht sind. Bei preisgünstigen Produkten kann es durchaus mal ganz schnell passieren. Das Lager ist einem ständigen Druck, den man bei der Zubereitung von grünen Smoothies ausübt, ausgesetzt und das kann dazu führen, dass ein Lager irgendwann undicht wird und die Messer einfach stehen bleiben.

Was unterscheidet Ihren Profimixer, den Revoblend RB 500, von den Geräten anderer Hersteller wie Bianco oder Vitamix?

Ralf Brosius: Wir müssen die Frage eindeutiger definieren. Alle diese Mixer sind gut, alle haben bestimmte Eigenschaften und Qualitäten und so hat der Revoblend auch seine spezifischen Qualitäten auf einem hohen Niveau. Diese kann ich gerne herausstellen. Wir haben einen Messerblock entwickelt, der speziell ist für hartes, rohes und schwieriges Mixgut wie z.B. Kohlblätter und Wildkräuter, also faserreiche Lebensmittel, geeignet ist. Das was am schwersten zu mixen ist, haben wir uns als Prämisse gesetzt. Das soll schnell, zügig und schonend verarbeitet werden mit einer sehr hohen geschmacklichen Qualität im Gourmet-Bereich, so dass wir auch von Genuss sprechen können, wenn man diese Mahlzeiten trinkt oder isst. Und man wird nicht von einer übergroßen Zahl an stückigem Gut und anderen faserreichen Dingen behelligt, da die nicht richtig zerkleinert worden sind. Das war das Ziel unserer Entwicklung: So schnell wie möglich ein hohes Niveau an Lebensmittelqualität erzielen, ohne dass der Mixer unnötig lange läuft. Dafür war ein hochwertiger und professionell gestalteter Messerblock aus japanischem Edelstahl unsere erste Wahl.

Die Frage ist letztlich, was will ich mixen, für welchen Einsatzbereich möchte ich den Mixer kaufen und wie groß sind meine Erwartungen an das Ergebnis, das dieser Mixer liefern soll. Dabei unterscheiden sich die drei, der Puro, Vitamix und der Revoblend doch um Einiges. Aber ich möchte nicht zu viel Werbung für den Revoblend machen, denn das soll ja im Rahmen dieses Gesprächs nicht der Sinn der Sache sein. Wichtig zu wissen ist, was kann ein Mixer, wo setze ich ihn ein, wie oft setze ich diesen ein und welche Qualität soll das Ergebnis haben.

Das Thema „Smoothies“ erlebt seit einigen Monaten einen richtigen Boom. Wie mixt ein sehr erfahrener Anwender, wie Sie es sind, einen Smoothie? Welche Zutaten werden verwendet, mit oder ohne Schale, in welcher Reihenfolge?

Ralf Brosius: Mit oder ohne Schale ist eine gute Frage. Wenn Sie Bio-Obst haben, dann nehmen sie von einigen Obstsorten wie Mango oder Zitrone die Schale mit, weil sehr gute Inhaltsstoffe darin enthalten sind. Diese sollte man nicht wegwerfen, sondern besser trinken. Die andere wichtige Frage ist, was kommt zuerst rein. Da würde ich sagen, nehmen sie die Dinge zuerst, die weich sind und Flüssigkeit hergeben, damit in kürzester Zeit ein Brei entsteht, also eine Orange, ein Apfel, eine Zitrone, Mango oder Banane. Und in diesen Brei kann der Mixer dann die faserigen Teile, die grünen Blätter oder die Wildkräuter, hineinziehen und daraus eine cremige Konsistenz machen. Also erst die flüssigeren Lebensmittel, dann die festeren Zutaten. So entsteht ein Strudel zu Beginn des Mixvorgangs und in diesem Strudel werden die grünen Blätter in die bereits verflüssigten Obstteilen hinein gesogen und dann schnell zerkleinert.

Welche Rolle nimmt Ihr Smoothie-Mixer in ihrem Leben ein und wie oft wird er verwendet?

Ralf Brosius: Ich denke, er ist das Zentrum meiner heutigen Ernährungsform und er ist auch das Zentrum meines Lifestyles. Ohne diesen Revoblend Mixer wäre ich ziemlich aufgeschmissen, denn in großen Teilen meiner Ernährung werden hauptsächlich Smoothies, aber auch Nachtische, Cremes und Pestos zubereitet, weil ich Rohkost möchte, weil ich die Dinge nicht erhitzen möchte, weil ich am liebsten keine unnötigen Chemikalien zu mir nehmen möchte und es soll außerdem nicht pasteurisiert sein. All das kann ich mit dem Revoblend realisieren und deshalb ist der „Revo“ mehrmals pro Tag im Einsatz. Meine Ernährungsform und mein Lifestyle, so wie ich sie heute praktiziere, wären also ohne den Revoblend nicht möglich.

Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzen Sie den Revoblend also auch in anderen Funktionen?

Ralf Brosius: Natürlich, wir machen damit Nachtisch, Creme, Pestos, Brotaufstriche, Cräckereteig oder auch Mandel- und Reismilch. All das wird von uns selbst gemacht. Der grüne wilde Smoothie ist dabei das Zentrum, weil das unser Frühstück oder Mittagessen ist. Die anderen leckeren Mahlzeiten sind aber auch wichtig. Der „Revo“ ist jeden Tag im Einsatz, klar.

Auf der Plattform Youtube habe ich einige Videos von Ihnen gesehen, in denen sie unter anderem auch Wildkräuter vorstellen. Können Sie unseren Lesern einen kurzen Überblick geben, was die Wildkräuter auszeichnet und warum Sie diese empfehlen?

Ralf Brosius: Das Wichtigste an den Wildkräutern ist, dass Sie „wild“, sprich unverändert sind. Sie sind heute immer noch so, wie sie vor Tausenden von Jahren waren. Daran hat sich nichts geändert. Diese ursprüngliche Nahrungsform der Ernährung, Wildkräuter, die bei kultiviertem Gemüse und bei gezüchteten Nahrungsmitteln heute nicht mehr existiert, hat eine Lebensqualität, die wir als Menschen, wenn wir diese zu uns nehmen, bis auf Zellebene verarbeiten können. Das heißt, auf Zellebene wird uns diese ursprüngliche Information zugänglich. Im Revoblend wird alles so fein zerkleinert, dass wir diese hohe Qualität von Rohkost mit unserer Verdauung aufnehmen können.

Der Heilungsprozess, der durch Wildkräuter eingeleitet wird, ist die Entgiftung, die Entfernung von toxischen Substanzen aus unserem Körper. Die Wildkräuter regen diesen Detoxprozess an. Sie haben eine herbe und bittere Geschmacksnote und diese Bitterstoffe wiederum regen die Lebertätigkeit an. Die Drüsen und Lymphen werden aktiviert, um Gifte und Toxine auszuscheiden. Das ist das Geheimnis und die Heilkraft der Wildkräuter. Das geniale und revolutionäre an einem Hochleistungsmixer ist, dass er uns mit Obst vermischt eine Mahlzeit präsentiert, die eigentlich gar nicht nach Medizin schmeckt, obwohl die Wildkräuter in einem Smoothies wie Medizin wirken. Aber sie sind auch, mit Obst vermischt, ein Genussfaktor und so haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir bekommen auf Gourmet-Niveau einen köstlichen Drink, der wie Fastfood in ein paar Minuten zubereitet ist und wir profitieren gleichzeitig von der Heilwirkung der Nährstoffe und leiten dadurch eine neue Gesundheit ein, verbessern diese und stabilisieren sie auf einem höheren Niveau. Die Möglichkeit, wilde Grüne Smoothies in einer so kurzen Zeit zu zelebrieren ist revolutionär und darum heißt der Revoblend auch Revoblend, sprich ein revolutionärer Blender. Der Revoblend wurde speziell für die Wildkräuter und rohe Nahrung, Raw Food, konzipiert und mixt mit seinen sechs wellenförmigen Messern in kürzester Zeit eine feine, cremige Konsistenz. Es macht richtig Spaß “wildes“ zu trinken, der Anwender bekommt einen gesundheitlichen Benefit und Genuss pur.

Allerdings gilt hier für Anfänger: Grün zuerst in kleineren Mengen, damit der Heilungsprozess langsam eingeleitet wird und der Geschmack nicht darunter leidet. Es soll lecker schmecken, es soll süß sein. Nehmen sie gerne auch eine Mango, am besten sogar mit Schale, denn die Schale der Mango hat eine ganz feine herbe Note und sehr viele Vitalstoffe. Dort wo viel Sonne über einen langen Zeitraum scheint, da ist auch viel Lebenskraft enthalten. Sonnenenergie ist Lebensenergie und grüne Blätter haben in Form von Chlorophyll Sonnenenergie gespeichert und diese Lebensenergie geht mit einem grünen Smoothie auf uns über. Das gleiche gilt für tropische Früchte, die monatelang in der Sonne gereift sind. Die haben auch einen Speicher gefüllt mit Lebensenergie, die wir mit den Smoothies spielend leicht aufnehmen können. Dazu bekommen wir noch Bitterstoffe, die sekundären Pflanzenstoffe und viel Chlorophyll durch die grünen Blätter von wilden Pflanzen. Chlorophyll ist ein sehr wichtiger Teil der grünen Blätter, welchen wir noch in größerem Maße als bisher zu uns nehmen sollten. Der Einstieg gelingt uns also mit unseren heimischen Wildkräutern auf jeden Fall.

Das heißt also: Mixer kaufen, Obst rein, grüne Blätter rein, Wasser drauf, anmachen und der neue gesunde Lifestyle ist geboren.

Es gibt bekanntlich mittlerweile zahlreiche Internetseiten, die Rezepte vorstellen. Ist das Befolgen bestimmter Rezepte ratsam oder können Anfänger einfach “Drauf-Los-Mixen”?

Ralf Brosius: Also ich würde mir als Anfänger Videos auf Youtube anschauen, in denen Grüne Smoothies oder auch andere Rohkost zubereitet werden. Diese gibt es in großer Zahl und sie sind für den Einstieg sehr hilfreich. Aber es gibt mittlerweile auch gute Bücher – Rohkost- oder Smoothie-Bücher – welche ich mir auf jeden Fall zulegen würde. Wichtig ist, dass der erste Smoothie ganz besonders schmackhaft ist. Wir erleben es immer wieder, dass experimentiert wird und der Smoothie dann einfach nicht mundet. Vielleicht kommen Freunde vorbei, die man probieren lässt, und der Smoothie schmeckt nicht. Man ist enttäuscht und das Thema Grüne Smoothies schon halb vom Tisch. Um das zu vermeiden, ist es hilfreich sich a) Videos anzuschauen und b) Bücher zu kaufen, damit der Einstieg auch wirklich gelingt und dann bleiben die Leute auch wirklich dabei.

Haben sie zum Schluss noch einen Tipp für unsere Leser, was einem Smoothie den besonderen Kick verschafft?

Ralf Brosius: Wir kommen ja vom Süßen, das Frühstück bei uns ist sehr süß, das Getreide ist süß. Es gibt wenig Salziges, wenig Saures und wenig Bitteres. Die Gesellschaft tendiert heute eher dazu, mehr süß als alles andere zu essen, weshalb auch der Smoothie zu Anfang süß sein sollte. Ein Smoothie sollte anfangs immer ein oder zwei Bananen beinhalten oder alternativ 8-10 getrocknete, entsteinte Datteln. Dazu eine Orange oder ein ungeschälter Apfel und vielleicht ein, zwei dünne Scheiben Zitrone, damit das Ganze etwas Frisches oder Prickelndes bekommt. Den grünen Anteil würde ich im Laufe der Wochen einfach langsam steigern. Anfangs würde ich Kulturgemüse, Spinat, Mangold, Rucola oder ähnliche Dinge kaufen und vielleicht 30 bis 40% „Grün“ in den Mixer geben. Später würde ich den grünen Anteil auf 60-70% steigern, und nach und nach auf Wildkräuter umsteigen. Hier würde ich die Dosis auch wieder langsam hochfahren, da die Entgiftung mit Wildkräutern sehr stark ist. Wir sollten also immer darauf achten, welche Verträglichkeit oder Abneigung der Körper hier entwickelt. Ein Nährstoffpaket wie es ein grüner Smoothie für uns bereitstellt, hat unser Körper zuvor noch nicht erfahren und das bedeutet, das eigene Wohlbefinden im Auge behalten und ggf. eine Rezeptkorrektur vornehmen. Ich wünsche einen gesegneten Appetit.

Herr Brosius, ich danke Ihnen für das Interview und wünsche noch viel Spaß bei Ihrem Smoothie-Lifestyle.

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