Russell Hobbs Mixer

Russell Hobbs Mixer-Test und Erfahrungen (Modell: 18992-56 Essentials)

Liebe Smoothie-Fans,

schön, dass Sie vorbeischauen zu unserem Russell Hobbs Mixer-Test.

Russell Hobbs Mixer

Heute nehmen wir uns diesen Smoothie-Mixer mit der Modellbezeichnung 18992-56 Essentials aus dem Testvergleich „Die Preiswerten“ zur Brust.

Edle Verpackung & leichte Bedienung

Die Verpackung des Gerätes wirkt sehr hochwertig, ja fast schon edel. Sollte mich darüber hinaus auch der Mixer zufriedenstellen, könnte ich mir gut vorstellen einen weiteren als Geschenk zu kaufen und Freunde oder Bekannte damit zu beglücken. Direkt beim Auspacken fällt schon auf, dass wir es hier mit einem schwergewichtigen Designer-Stück zu tun haben, um genau zu sein mit einem 4 kg-Mixer. Das allerdings wird sich später noch als großer Vorteil herausstellen. Nun aber weiter mit der „Installation“. Die Bedienungsanleitung überspringen wir einmal getrost, denn zum einen ist diese nur wenig aussagekräftig, zum anderen sollte uns die Anwendung dieses Smoothie-Mixers vor nicht allzu große Probleme stellen. Auch das Design ist wirklich sehr ansprechend und gut gelungen. Der Aufbau des Mixers geht locker und zügig vonstatten.

Tolles Mixergebnis bei begeisternder Leistung – 750 Watt

Nach geeigneter Platzwahl in der Küche starte ich den ersten Anwendungsversuch im Russell Hobbs Mixer-Test. Da wir das Gerät nicht gleich überfordern möchten, beginnen wir ganz sachte mit ein wenig Himbeeren, Erdbeeren, einer Banane und einer Kiwi. Früh fällt auf, dass der Mixer zwei Geschwindigkeitsstufen hat. Die Leistung überrascht direkt mit dem ersten Tastendruck. Kein Wunder, denn 750 Watt sind bei einem Einsteiger-Gerät dieser Preisklasse eher die Seltenheit. In Windeseile zerlegt unser kleines Schwergewicht, welches neben dem hohen Gewicht von 4 kg auch noch rutschfeste Gummifüße zu bieten hat, ohne auch nur ansatzweise die Standhaftigkeit zu verlieren alle Inhalte problemlos. Hierbei sollte allerdings erwähnt werden, dass man den Deckel optimalerweise selbst festhält, da die Verankerung eher ungenügend ist. Letztlich ist das natürlich wiederum alles eine Frage des Preises. Die 4 Edelstahlmesser scheinen gut zu funktionieren. Nun noch etwas Flüssigkeit hinzu und im Nu ist der erste Milchshake auch schon vorbereitet. Dieser ist definitiv sehr gut gelungen, eine ganz leckere Angelegenheit. Zugegebenermaßen keine allzu anspruchsvolle Aufgabe, aber zum Testen  und Kennenlernen der Maschine optimal.

Material und Lautstärke

Im zweiten Versuch möchten wir bereits leicht präparierte, sprich gestückelte, Äpfel und Birnen mit gefrorenem Obst und mit wiederum etwas Flüssigkeit zermahlen. Wir wechseln zwischendurch die Stufen, was dazu führt, dass uns der Inhalt gleich einmal schnell nach oben spritzt. Nicht weiter tragisch, allerdings ist es auch nicht verkehrt bei solch kleinen Geschichten die jeweilige Stufe erst einmal beizubehalten. Das einzige Manko hier ist die leicht erhöhte Geräuschkulisse. Das haben wir schon einmal leiser erlebt, allerdings war dieser Mixer dann auch gleich mehrere hundert Euro teurer. Für diesen Preis und im Vergleich zu der  Konkurrenz ist die Lautstärke absolut in Ordnung.  Final erhalten wir auch hier wiederum ein vergleichsweise super Ergebnis. Ich muss zugeben, dass ich positiv überrascht bin. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ein Mixer in dieser Preisklasse solche Ergebnisse erzielen kann. Gerne weise ich aber auch immer wieder darauf hin, dass dieser Mixer trotz seiner 750 Watt natürlich keinen Vergleich mit den richtig „Großen“ wie einem Omniblend V oder einem Bianco Puro gewinnen würde.

Kommen wir nun zum Mixbecher. Das Material, in diesem Fall Glas, kommt sehr gut an und erfreut zusätzlich durch seine Füllstandsanzeige. Der Mixbecher wirkt edel, sorgt für gute Stabilität und kann leicht gereinigt werden. Zudem begeistert auch die Füllmenge des Mixbechers von 1,5 Liter.  Das ist deutlich über dem Durchschnitt bei den preiswerten Modellen.

Reinigung

Nach den zwei Testversuchen machen wir uns an die Reinigung. Diese ist bei den Messern leider etwas erschwert, da sich diese nicht herausnehmen lassen.  Der Rest dagegen ist unproblematisch. Laut Anleitung dürfte man das Plastik sogar in den Geschirrspüler legen, jedoch machen wir das lieber schnell mit einer haushaltsüblichen Spülbürste von Hand. Tipp: Einfach nach dem Mixen etwas Spülmittel und heißes Wasser in den Smoothie-Mixer geben und dann mit der Bürste reinigen.

Weitere Funktionen

Neben der leichten Bedienung gefallen mir auch die zwei Geschwindigkeitstsufen (Drehknopf)  und zudem die Impulsfunktion. Der Drehknopf selbst könnte allerdings etwas stabiler angebracht sein. Das Ice-Crushen funktioniert in einer akzeptablen Lautstärke überraschend gut. Der kleine Zerstörer kann selbstverständlich nicht nur für Smoothies genutzt werden, sondern bietet eine ganze Reihe von weiteren Diensten wie Mahlen, Rühren, Pürieren oder Schlagen an. Für eine Saft-Produktion ist der  Mixer allerdings nicht so gut geeignet, da er dafür nicht fein genug verarbeitet.

Fazit aus dem Russell Hobbs Mixer-Test

Diesen robusten Smoothie-Mixer kann ich wärmstens als das leistungsfähigste Schwergewicht unter den „Preiswerten“ empfehlen. Das Gerät besticht nicht nur durch seine hohen Watt-Zahlen, sondern auch durch seine tolle Optik, leichte Bedienung und Standsicherheit. Der perfekte Smoothie-Mixer für einen Single-Haushalt, Smoothie-Einsteiger oder einen Sparfuchs, der für wenig Geld viel Leistung einkaufen möchte.

Sollten Sie den Wunsch verspüren, auch etwas ambitionierte Smoothies, beispielsweise Grüne Smoothies mit Wildkräutern, herzustellen aber dennoch preislich im überschaubaren Rahmen zu bleiben, so werfen Sie doch einfach einmal einen Blick auf unsere Mittelklasse. Hier finden Sie alle kaufrelevanten Kriterien der beliebtesten Mixer in einer übersichtlichen Zusammenfassung dargestellt.

Facebook Kommentare

Kommentare