Allgemeine Informationen
- Wissenschaftlicher Name: Rosa canina
- Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)
- Sammelzeit: Die Blätter können Sie von April bis August sammeln. Die reifen Früchte ernten Sie am besten nach den ersten Frösten zwischen September und Dezember. Hauptsächlich im Juni blüht die Hagebutte.
- Orte: Die Hundsrose wächst an Wald-, Straßen-, Feld- und Wegrändern, an Böschungen, auf Steinhaufen sowie in Gärten und Parkanlagen. Sie bevorzugt mäßig trockenen, tiefgründen, frischen und warmen Boden.
- Inhaltstoffe: Erwähnt haben wir schon den hohen Vitamin-C-Gehalt. Doch die Hagebutte liefert noch mehr, nämlich u.a. B-Vitamine sowie die Vitamine A, E und K. Enthalten sind zudem Gerbstoffe, Pektine, Natrium, Magnesium, Flavonoide sowie Fruchtsäuren.
- Verwendete Pflanzenteile: Wir verwenden je nach Jahreszeit die Früchte sowie die Blätter und auch die Blüten als würzende Beigabe im Smoothie.
Besonderheiten
Am Bekanntesten ist sicherlich die Verwertung der Früchte. Vor jedem Verzehr müssen diese unbedingt entkernt werden, wobei es ratsam ist, dabei Handschuhe zu tragen. Die angenehm säuerlich schmeckenden Hagebutten können Sie roh naschen, in den Smoothie geben oder weiterverarbeiten – u.a. zu Marmelade, Gelee, Essig, Chutney, Fruchtmus bzw. -aufstrich, Likör oder Saft. Getrocknet wird Tee sowohl aus den Früchten als auch den Blättern zubereitet. Letztere können Sie auch in kleineren Mengen Salaten oder dem grünen Smoothie beigeben – Hagbuttenblätter haben einen eher neutralen Geschmack. Sie können diese auch klein schneiden und in Suppen, Eintöpfe oder Gemüsegerichte geben. Aus den Blüten, die leicht süßlich duften, ergibt sich zusammen mit Apfelsaft ein leckeres Gelee. Außerdem sind sie eine feine essbare Dekoration auf herzhaften und süßen Speisen.Eigenschaften
Der Hundsrose werden entzündungshemmende, krampflösende, abführende, harntreibende, schmerzstillende, entgiftende, wundheilende, adstringierende, immunstärkende, schweißtreibende, blutstillende und kräftigende Eigenschaften zugesprochen.Hagebutte im Video
Anwendungsbereiche
Hagebuttentee ist ein beliebtes Mittel zur Stärkung des Immunsystems, Vorbeugung von grippalen Infekten und Behandlung bei Erkältungen, Husten oder Bronchitis. Auch bei Vitamin-C-Mangel kommt er zum Einsatz. Allgemein werden naturheilkundlich die getrockneten Früchte, jungen Blätter sowie Blütenknospen der Hagebutte genutzt. In der Volksheilkunde werden die Pflanzenteile u.a. als leichtes Abführmittel, bei Nieren- bzw. Harnsteinen, Gallenleiden, Arthrose, Durchfall, Verstopfung, Magenschleimhautentzündungen, Gicht, Rheuma oder für eine Frühjahrskur angewendet. Äußerlich wird die Hundsrose als Umschlag oder Waschung bei kleineren Hautreizungen bzw. Hautirritationen, leichten Verbrennungen oder Wunden eingesetzt. Bei Entzündungen im Rachenraum kann eine Mundspülung aus den Blütenblättern hilfreich sein. Wichtiger Hinweis Die Verwendung der Hagebutte ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keinster Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.Smoothie Rezept mit Hagebutte
- 10 Blätter oder 10 entkernte Früchte der Hagebutte (je nach Jahreszeit)
- 5 mittelgroße Endivienblätter
- 1 Orange
- 1 Pfirsich
- 1 EL Speisehanf (geschält)
- Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack
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